In St. Stephan ist bis zum 17.05 eine Ausstellung von Designer und Künstler Udo Breitenbach.
Mit seinen Werken will er in unruhigen Zeiten ermutigen und spielt mit dem Wort MUT.
Die Utopie, als Ou Topos ein Ort, den es (noch) nicht gibt, macht es einem nicht leicht. Muss man, soll man mit ihr rechnen, wenn das Hier und Jetzt mit seinen Ungerechtigkeiten nicht einfach hingenommen werden soll? Und wenn ja: Ist das ein religiöser Gedanke?
Montag, 27.04.26., 19 Uhr im Schröderhaus
Der Designer und Künstler Udo Breitenbach spricht über seine Werke und die Botschaften, die sie senden. Seit Jahrzehnten engagiert er sich mit seinem Fachbüro für Umweltkommunikation im internationalen, wirtschaftlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Kontext und als freier Künstler, um, wie er sagt: “Die Umweltidee in den Mainstream zu bringen”. In seinen Objekten und Installationen spiegeln sich die Herausforderungen der heutigen Zeit wider.
Donnerstag, 07.05.26., 19 Uhr im Schröderhaus
Evang. Kirche hat mit den Veranstaltungen, Gebäuden und Mobilität ihrer Mitarbeitenden einen relevanten Anteil am deutschlandweiten Ressourcenverbrauch.
Im Zuge ihrer Schöpfungsverantwortung haben die Kirchen aber auch einen besonderen Auftrag, sich den vielfältigen Herausforderungen zu stellen und das Erreichen der umweltpolitischen Ziele durch konkretes Handeln zu unterstützen. Haben wir eine gesellschaftliche Chance, um nachhaltige Lebensweise zu fördern?
Mit dem „Grünen Gockel“ hat die evang. Kirche ein eigenes Siegel für nachhaltiges Handeln im kirchlichen Kontext, dessen Wirkung empirisch belegbar ist.
Dazu informieren Petra Hönig, Umweltbeauftragte der Deutschhausgemeinde Würzburg und Burkhard Ziegler, Umweltbauftragter von St. Stephan, Würzburg.
Wir steigen mit Gedanken zum Werk: „Hab Mut – steh auf gegen Umweltzerstörung“ ein.
Montag, 11.05.26., 19 Uhr in St. Stephan
Es besteht die Möglichkeit, die Ausstellung im Rahmen einer Führung mit dem Künstler Udo Breitenbach mit Interpretation und Erläuterungen zu erleben. Dabei gibt er persönliche Einblicke in seine Arbeit und die Entstehung der Werke, über die Bedeutungen und die Botschaften, die jedes einzelne Werk senden möchte. Im Anschluss – und auch während der Führung – ist Raum für Fragen, Austausch und gemeinsame Diskussion.