Weltpolitik im 8. Jahrhundert
Gesellschaft und Zusammenleben
Oder: Wie bekam Würzburg einen Bischof?
Schiller oder Shakespeare hätten aus diesem Stoff ein großes Drama geschaffen. Beim Verschwinden des Herzogs im Gebiet von Ostfranken/Thüringen und der Installation eines Bischofs durch Wynfrid-Bonifatius spielte Würzburg zum ersten Mal historisch greifbar eine weltpolitisch gewichtige Rolle. Denn verwoben mit den Geschehnissen im ostfränkischen Würzburg ist der epochale Dynastiewechsel von den Merowingern zu den das untergegangene römische Kaisertum neu begründenden Karolingern – eine veritable Zeitenwende, ein Aufbruch für Europa.
Warum verschwand zu Beginn des 8. Jahrhunderts der letzte ostfränkische Herzog Hedan II., vermutlich ein Sohn der blutrünstigen Herzogin Gailana? Welche Rolle spielte der aus England stammende erste Würzburger Bischof Burkard bei diesen weltpolitischen Vorgängen? Wozu benötigte man über ein halbes Jahrhundert nach deren Tod plötzlich Märtyrer wie Kilian und seine Gefährten Totnan und Kolonat? Antworten hierauf und die Rolle der ostfränkisch-thüringischen Herzogsfamilie um Hedan und seinen Sohn Thuring, der angelsächsischen Missionsgeistlichen Willibrord, Bonifatius und Burkard, der Päpste, des letzten Merowingers Childerich III. sowie der Karolinger Karl Martell, Pippin ‚der Kurze‘ und schließlich Karl der Große gibt der Bildvortrag.
Anmeldung nicht nötig, aber gern gesehen.
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Referent
Dr. René Del Fabbro
Historiker |
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Datum
Mo., 13. April 2026
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Uhrzeit
19:00 Uhr – 20:30 Uhr
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Terminhinweise
13.4.26, Montag, 19.00 Uhr
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Veranstaltungsort
R.-A.-Schröderhaus, Wilhelm-Schwinn-Platz 3, 97070 Würzburg
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Veranstaltungsform
Präsenz
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Anmeldestatus
aktiv
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Themenbereich
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Veranstaltungstyp
Vortrag
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Anmeldung
Kursnummer: 20227
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Preise
6.-
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