Dekanat Würzburg
Hier finden Sie einen Auszug aus den Evang. Terminen für Erwachsenenbildungseranstaltungen im Dekanat Würzburg.
Sind Sie an einer Veranstaltung interessiert, wenden Sie sich ggf. bitte an die angegebene Kontaktadresse.
"Israelis in Berlin nach dem 7. Oktober"
Vortrag
Di, 6.10.2026 19 Uhr
Kurzbeschreibung
Buchvorstellung und Gespräch mit der Autorin Andrea von Treuenfeld
Veranstaltungsort
Rudolf-Alexander-Schröder-Haus
Wilhelm-Schwinn-Platz 3
97070 Würzburg
Das Evang. Bildungszentrum liegt neben der Stephanskirche und der Regierung von Unterfranken.
Tel.: 0931-321750
Fax: 0931-3217517


Wilhelm-Schwinn-Platz 3
97070 Würzburg
Das Evang. Bildungszentrum liegt neben der Stephanskirche und der Regierung von Unterfranken.
Tel.: 0931-321750
Fax: 0931-3217517

Ausführliche Beschreibung
Tausende Israelis leben heute in Berlin. Mit einigen von ihnen hat Andrea von Treuenfeld gesprochen und diese Gespräche in biografische Erzählungen gefasst. Sie kamen
der Ausbildung oder des Partners wegen, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, nach Arbeitsmöglichkeiten oder aus ganz anderen Gründen. Und aus geplanten Monaten sind bei einigen inzwischen zehn oder zwanzig Jahre geworden. Israelis sind sie geblieben, aber der zweite Pass ist jetzt oftmals ein deutscher. Die Geschichte Deutschlands, die auch manchmal die ihrer Vorfahren ist, kennen sie selbstverständlich, aber sie bestimmt meist nicht ihren Alltag. Der ist häufig vielmehr geprägt durch ein Gefühl der Freiheit – von ihrem Heimatland, den dortigen Zwängen, den Anspannungen, der Unsicherheit. Ihr Dasein hier erleben sie als offen, divers und liberal. Zumindest bis zum 7. Oktober 2023, als Hamas-Terroristen in den Süden Israels eindrangen, ein Massaker begingen und damit den Gaza-Krieg auslösten. Der danach erfolgte weltweite Anstieg antisemitischer Übergriffe hat auch die Realität der in Berlin lebenden Israelis drastisch verändert. Denn zusätzlich zu den Bedrohungen, denen sie in Deutschland seitdem verstärkt ausgesetzt sind, ist es ihre Heimat, die überfallen wurde, in der Familienangehörige oder Freund:innen getötet oder verschleppt wurden. In einer Zeit, in der Israel wieder verstärkt das Existenzrecht abgesprochen wird, erzählen sie von dem Aufwachsen in einem für viele Deutsche noch immer fremden Land: Kindheit in einem Kibbuz in Galiläa oder einer Stadt im Negev, Jugend in einem arabischen Dorf oder einer Metropole am Mittelmeer, die obligatorische Armeezeit und schließlich der Aufbruch aus einem komplizierten Umfeld, in dem die Zurückbleibenden oft mit Unverständnis auf diesen Schritt reagieren. In Berlin haben sie Familien gegründet, ihre
beruflichen Wege haben zu einem Auftritt bei einer Gedenkstunde im Bundestag, zu einer eigenen Ausstellung im Frankfurter Jüdischen Museum oder zu einer Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz geführt. Ihre sehr persönlichen Schilderungen geben Einblick in eine vielstimmige Community, die nicht nur jüdisch geprägt ist: Mehr als 20 % der israelischen Bevölkerung sind u. a. Christen und Muslime. Auch sie kommen zu Wort.
Verantwortlich: Bildung im Schröder-Haus (EBZ), in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der DIG Würzburg
Bitte melden Sie sich bis zum 1.10. an
der Ausbildung oder des Partners wegen, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, nach Arbeitsmöglichkeiten oder aus ganz anderen Gründen. Und aus geplanten Monaten sind bei einigen inzwischen zehn oder zwanzig Jahre geworden. Israelis sind sie geblieben, aber der zweite Pass ist jetzt oftmals ein deutscher. Die Geschichte Deutschlands, die auch manchmal die ihrer Vorfahren ist, kennen sie selbstverständlich, aber sie bestimmt meist nicht ihren Alltag. Der ist häufig vielmehr geprägt durch ein Gefühl der Freiheit – von ihrem Heimatland, den dortigen Zwängen, den Anspannungen, der Unsicherheit. Ihr Dasein hier erleben sie als offen, divers und liberal. Zumindest bis zum 7. Oktober 2023, als Hamas-Terroristen in den Süden Israels eindrangen, ein Massaker begingen und damit den Gaza-Krieg auslösten. Der danach erfolgte weltweite Anstieg antisemitischer Übergriffe hat auch die Realität der in Berlin lebenden Israelis drastisch verändert. Denn zusätzlich zu den Bedrohungen, denen sie in Deutschland seitdem verstärkt ausgesetzt sind, ist es ihre Heimat, die überfallen wurde, in der Familienangehörige oder Freund:innen getötet oder verschleppt wurden. In einer Zeit, in der Israel wieder verstärkt das Existenzrecht abgesprochen wird, erzählen sie von dem Aufwachsen in einem für viele Deutsche noch immer fremden Land: Kindheit in einem Kibbuz in Galiläa oder einer Stadt im Negev, Jugend in einem arabischen Dorf oder einer Metropole am Mittelmeer, die obligatorische Armeezeit und schließlich der Aufbruch aus einem komplizierten Umfeld, in dem die Zurückbleibenden oft mit Unverständnis auf diesen Schritt reagieren. In Berlin haben sie Familien gegründet, ihre
beruflichen Wege haben zu einem Auftritt bei einer Gedenkstunde im Bundestag, zu einer eigenen Ausstellung im Frankfurter Jüdischen Museum oder zu einer Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz geführt. Ihre sehr persönlichen Schilderungen geben Einblick in eine vielstimmige Community, die nicht nur jüdisch geprägt ist: Mehr als 20 % der israelischen Bevölkerung sind u. a. Christen und Muslime. Auch sie kommen zu Wort.
Verantwortlich: Bildung im Schröder-Haus (EBZ), in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der DIG Würzburg
Bitte melden Sie sich bis zum 1.10. an
Referent:innen
Andrea von Treuenfeld
Dr. Katharina Eberlein-Braun, Direktorin von Bildung im Schröder-Haus
Dr. Katharina Eberlein-Braun, Direktorin von Bildung im Schröder-Haus
Art der Erwachsenenbildungsveranstaltung
Vortrag
Mailadresse
Art der Veröffentlichung
Internet; Plakat|Handzettel|Programmheft
Einrichtung der Evangelischen Erwachsenenbildung
Evangelisches Bildungswerk Frankenforum e.V.
Veranstalter / veröffentlicht von:
Rudolf-Alexander-Schröder-Haus
Bildungszentrum und Bildungswerk
Wilhelm-Schwinn-Platz 3
97070 Würzburg
mail@schroeder-haus.de
https://www.schroeder-haus.de/startseite/
Tel. 0931/321750
Bildungszentrum und Bildungswerk
Wilhelm-Schwinn-Platz 3
97070 Würzburg
mail@schroeder-haus.de
https://www.schroeder-haus.de/startseite/
Tel. 0931/321750